Liisa Randalu

Viola

© Kaupo Kikkas

Als Mitglied des Schumann Quartett ist die estnische Bratschistin Liisa Randalu regelmäßig in allen großen Sälen sowie Festivals der Welt zu Gast. Das Ensemble ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und wurde zuletzt mit dem Opus Klassik 2019 ausgezeichnet. Mit der eigenen Konzertreihe „Erstklassik“ im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf ist das Quartett seit 2009 Artist in Residence. Eine dreijährige Residency des CMS of Lincoln Center New York führt das Ensemble seit 2016 zudem regelmäßig in die USA. Zu den Kammermusikpartnern des Ensembles gehören Künstler*innen wie Sabine Meyer, Menahem Pressler, Andreas Ottensamer, Kit Armstrong, Alexander Lonquich, Albrecht Mayer und Nicolas Altstaedt. Vertreten wird das Schumann Quartett vom Impresariat Simmenauer in Berlin.

In Tallinn/Estland geboren, wuchs Liisa Randalu in Karlsruhe auf, wo sie zunächst als Jungstudentin Violine studierte. Auf Studien in Stuttgart und Frankfurt am Main bei Prof. Roland Glassl folgten das Masterstudium in Berlin bei Prof. Friedemann Weigle sowie das Kammermusikstudium in Köln und Madrid. Meisterkurse bei Michael Kugel, Hariolf Schlichtig und Thomas Riebl ergänzten ihr Studium.

Als mehrfache erste Preisträgerin internationaler Wettbewerbe ist Liisa Randalu Gast bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Heidelberger Frühling. Sie ist Stipendiatin der Gemeinnützige Hertie-Stiftung, der Villa Musica Mainz sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seit 2016 lehrt sie als Gastdozentin an der Musikakademie in Tallinn, am Feuermann Konservatorium der Kronberg Academy und seit dem Wintersemester 2019/20 als Lehrbeauftragte für Viola an der HfMDK Frankfurt am Main.