Nurit Stark

Violine

© Julia Baier

Die israelische Geigerin und Bratschistin Nurit Stark wurde 2023 mit dem Gramophone Award für ihre Soloeinspielung mit Werken von Béla Bartók, Péter Eötvös, György Ligeti und Sándor Veress ausgezeichnet. Sie studierte in Tel Aviv, New York, Köln und Berlin u. a. bei Chaim Taub, Robert Mann und Mitgliedern des Alban Berg Quartett.

Als Solistin konzertierte sie mit Orchestern wie dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, dem Münchner Rundfunkorchester sowie dem São Paulo Symphony Orchestra. Konzertreisen führten sie in bedeutende Säle wie die Carnegie Hall New York, die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Wien und die Tonhalle Zürich. Zudem war sie als Konzertmeisterin u. a. beim Mahler Chamber Orchestra zu Gast.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der zeitgenössischen Musik: Sie realisierte zahlreiche Uraufführungen und arbeitete eng mit Komponist:innen wie Sofia Gubaidulina, György Kurtág und Péter Eötvös zusammen. Als leidenschaftliche Kammermusikerin gastiert sie regelmäßig bei internationalen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Wien Modern und den Donaueschinger Musiktagen.

Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Pianisten Cédric Pescia sowie mit der Sopranistin Caroline Melzer, mit der sie Kurtágs Kafka-Fragmente international aufführte und preisgekrönt einspielte.

Seit 2022 ist Nurit Stark Professorin für Violine an der Haute école de musique de Genève. Sie spielt eine Violine von Pietro Guarneri di Mantova aus dem Jahr 1710.