Emma Wernig
Viola
Emma Wernig wurde vom britischen Magazin The Strad als „Viola Star in the Making“ bezeichnet. Die deutsch-österreichische Bratschistin überzeugt durch Ausdrucksstärke und eine unverwechselbare musikalische Stimme. Sie ist Preisträgerin bedeutender Wettbewerbe, darunter der Barbirolli-Preis bei der Tertis International Viola Competition (2019) sowie der Sieg bei der Cecil Aronowitz International Viola Competition (2017). 2021 erhielt sie den Preis der Wilo- Foundation zur Förderung ihrer solistischen Laufbahn.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Erweiterung des Bratschenrepertoires. Ihr Debütalbum The Viennese Viola (2021, Champs-Hill Records) wurde für seine innovative Programmgestaltung und Interpretation hochgelobt. Als Solistin trat sie u. a. mit der Kremerata Baltica, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Folkwang Kammerorchester Essen auf. Sie arrangiert zudem Werke für Bratsche und debütierte 2024/25 mit einer eigenen Fassung von Robert Schumanns Cellokonzert.
Seit 2024 ist sie Bratschistin des preisgekrönten Doric String Quartet, eines international führenden Ensembles mit exklusiven Einspielungen für Chandos und gefeierten Interpretationen von Ludwig van Beethoven bis zur Moderne. Kammermusikimpulse erhielt sie durch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen wie Janine Jansen, Steven Isserlis und Christian Tetzlaff sowie durch Auftritte bei Festivals wie Verbier, BBC Proms und Edinburgh.
2024 war sie 1. Solo-Bratscherin des Danish Radio Symphony Orchestra. Zudem gastiert sie regelmäßig als Solo-Bratschistin beim London Symphony Orchestra und BBC Symphony Orchestra.
Ihre Ausbildung absolvierte sie am Colburn Conservatory, an der Yale School of Music und bei Tabea Zimmermann in Berlin. Sie spielt eine Bratsche von Jason Viseltear und lebt in London.