Sonntag
23. August 2026
17:00 Uhr
"Geniestreich"
Tianwa Yang Violine
Wen Xiao Zheng Viola
Valentino Worlitzsch Violoncello
Martin Klett Klavier
Nicholas Rimmer Klavier
35 EUR | 30 EUR
Ab 16:00 Uhr: BEGEGNUNGEN MIT...
Der Musikwissenschaftler, Dramaturg und Tanzdirektor Dr. Thorsten Teubl im Gespräch mit Mitwirkenden des Festivals.
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Zwei Meisterwerke zum Finale: Strauss und Brahms zeigen die ganze Strahlkraft der Kammermusik
Zum Abschluss des Festivals stehen zwei Werke auf dem Programm, die jeweils als frühe Meisterleistungen ihrer Komponisten gelten und bis heute nichts von ihrer Strahlkraft verloren haben. Richard Strauss war gerade einmal zwanzig Jahre alt, als er sein Klavierquartett schrieb – ein Werk voller Energie, Virtuosität und spätromantischer Klangpracht, das bereits seine außergewöhnliche Begabung erkennen lässt.
Auch Johannes Brahms setzte mit seinem ersten Klavierquartett Maßstäbe: Mit großer formaler Geschlossenheit, dichter motivischer Arbeit und emotionaler Tiefe gehört es zu den bedeutendsten Werken seiner Gattung. Besonders das berühmte Rondo alla Zingarese begeistert bis heute mit seiner mitreißenden Rhythmik und überschäumenden Spielfreude.
Zwei „Geniestreiche“, die das Festival mit einem fulminanten Finale beschließen – und noch einmal die ganze Ausdruckskraft, Energie und Vielfalt der Kammermusik aufleuchten lassen.
Richard Strauss (1864–1949)
Quartett c-Moll op. 13
für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Allegro | Scherzo. Presto | Andante | Finale. Vivace
Johannes Brahms (1833–1897)
Quartett g-Moll op. 25
für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Allegro | Intermezzo. Allegro ma non troppo – Trio. Animato | Andante con moto | Rondo alla Zingarese. Presto