Samstag
22. August 2026
21:30 Uhr

Friedenskirche

"Träume"

Tianwa Yang Violine
Wen Xiao Zheng Viola
Valentino Worlitzsch Violoncello
Martin Klett Klavier
Nicholas Rimmer Klavier

35 EUR | 30 EUR

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Zwischen Traum und Nacht: Klangpoesie und flirrende Farben bei Ysaÿe, Ravel und Dvořák im Dunkel der Friedenskirche

Zwischen Traum und Wirklichkeit bewegt sich das zweite Dunkelkonzert des Festivals – ein Abend, der sich ganz den inneren Bildern und Stimmungen widmet. Eugène Ysaÿe eröffnet mit seinem Poème élégiaque eine zutiefst persönliche Klangwelt: suchend, melancholisch und von intensiver Ausdruckskraft durchzogen.

Mit der Rapsodie espagnole entführt Maurice Ravel in nächtliche Szenerien voller flirrender Farben, tänzerischer Rhythmen und subtiler Klangschattierungen. Besonders im ersten Satz Prélude à la nuit scheint die Musik selbst in einen Schwebezustand überzugehen – zwischen Wachsein und Traum.

Schließlich verbindet Antonín Dvořák in seinem Klavierquartett lyrische Innigkeit mit tänzerischer Leichtigkeit und volksmusikalischen Anklängen. Im Dunkel der Kirche entsteht so ein Raum, in dem äußere Eindrücke zurücktreten und die Musik umso stärker nach innen wirkt – ein stiller Ort für Imagination, Erinnerung und klanggewordene Träume.

Eugène Ysaÿe (1858–1931)

Poème élégiaque op. 12
für Violine und Klavier

Maurice Ravel (1875–1937)

Rapsodie espagnole
für Klavier zu vier Händen

Prélude à la nuit | Malagueña | Habanera | Feria

Antonín Dvořák (1841–1904)

Quartett Es-Dur op. 87
für Violine, Viola, Violoncello und Klavier

Allegro con fuoco | Lento | Allegro moderato, grazioso | Finale. Allegro, ma non troppo