Caroline Melzer

Sopran

© Hannes Caspar

Caroline Melzer studierte bei R. Piernay und I. Gage. Das erste Festengagement führte sie an die Komische Oper Berlin mit Partien wie Figaro-Gräfin, Fiordiligi, Mimì, Lisa („Pique Dame“), Leonore (Erstfassung „Fidelio“) oder Cordelia (Reimann „Lear“). Daneben gastierte sie bei der Ruhrtriennale und der Staatsoper Berlin. Von 2010 bis 2017 war sie festes Ensemblemitglied der Volksoper Wien mit Partien wie Rusalka, Micaela, Lustige Witwe, Verkaufte Braut, Liù, Mimì, Donna Elvira oder Jaroslawna (Borodin „Fürst Igor“), in der aktuellen Saison ist sie wieder als Rusalka zu hören. Daneben gastierte sie u.a. beim Opernfestival Savonlinna, Finnland (Lustige Witwe), der Ungarischen Staatsoper Budapest (Reimann Lear) und Tokyo (ebenfalls Lustige Witwe).

Ihre besondere Leidenschaft gilt der Zeitgenössischen Musik. Sie sang zahlreiche Uraufführungen (u.a. Werke von A. Reimann, W. Rihm, M. Trojahn, B. Lang, V. Tarnopolski) und arbeitet u.a. mit dem Ensemble Intercontemporain, musikFabrik und dem Ensemble Modern (2018) zusammen. Gemeinsam mit der Geigerin Nurit Stark entstand aus der Beschäftigung mit den Kafka-Fragmenten von G. Kurtág eine Videoinstallation, gefördert von der Ernst von Siemens-Stiftung und vom Deutschlandfunk produziert. Die CD erschien beim schwedischen Label BIS und erhielt hervorragende Kritiken (u.a. Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik).

Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit war sie Gast in zahlreichen wichtigen Sälen Europas u.a. der Philharmonie Berlin, Konzerthaus Berlin, Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Cité de la Musique Paris, Kunstzentrum deSingel Antwerpen, Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Zürich oder der Liederhalle Stuttgart, wirkte bei zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen mit und arbeitete u.a. mit Stefan Soltesz, Alfred Eschwé, Peter Rundel, Friedemann Layer, Helmuth Rilling, Christoph Poppen, Konrad Junghänel und Patrick Lange.

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